Feuerglocke

150 kg, Ø 64 cm, Schlagton: e '' + 3

Die Verzierung dieser romantischen Glocke aus Feldkirch (1909) zitiert Elemente aus der Blütezeit der Glockengießerkunst im späten Mittelalter (Sechshenkelkrone mit Köpfen, Schulterrankenwerk über und spätgotisch anmutendes Rankenwerk unter dem Schriftband, Heiliger Georg auf der Flanke vorne, Heiliger Wolfgang mit Kind hinten).
Mit dem Namen dieser Glocke soll an die Tradition der Feuerglocke erinnert werden. Bei Ausbruch eines Brandes schlug der Turmwächter die Glocke mit kräftigen, schnellen und unregelmäßigen Klöppelschlägen an.

Inschrift:
GEGOSSEN VON GEBR. GRASSMAYR IN FELDKIRCH 1909
P(rä)L(at). R(everendus). D(ominus). DR. GEORGIUS MAYER, REGENS CHUR ET
R(everendus). D(ominus). ANTONIUS BRANDENBERG, CAPELLANUS. ST. WOLFGANG DEDICAVERUNT ME.
ST. GEORGI ET OMNES SANCTI ET SANCTAE DEI INTERCEDITE PRO NOBIS!
PATRINI: JACOB KRATZER ZÜRICH U(nd). AMALIE STOCK ZÜRICH

Übersetzung des lateinischen Textes:
"Der ehrwürdige Herr Dr. Georg Mayer, Leiter des Priesterseminars von Chur, und der ehrwürdige Herr Antonius Brandenberg, Kaplan von St. Wolfgang, weihten mich.
Heiliger Georg und alle Heiligen Gottes bittet für uns!
Stifter: Jakob Kratzer, Zürich und Amalie Stock, Zürich."

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