Schiedglocke

285 kg, Ø 80 cm, Schlagton: c '' + 7

Diese Glocke hing bis zum 2. Weltkrieg in der pommerschen Gemeinde Kantreck und wurde Ende des 15. Jahrhunderts gegossen. Ihre Alphabetinschrift (vorwärts und rückwärts geschrieben) verweist auf Jesus als den Anfang und das Ende allen Daseins (Offenbarung 22,13).

Der Name Schiedglocke wurde ihr gegeben, weil sie nach der Kreuzglocke um 15 Uhr zum Andenken an die Verstorbenen geläutet wird. Ihr eigenartiger Klang unterscheidet sich auffallend vom Klangcharakter zeitgleicher Glocken durch einen unklaren Schlagton und einen zur None vertieften Unterton.

 

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