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Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg
- Neuigkeiten - 2005 -
2007
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Neuigkeiten
2008 -
Aktuelles
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Eigener
Bericht vom 21. November 2007
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Aus Siebenbürgen in
Rumänien
hat das Glockenmuseum zwei Dauerleihgaben
erhalten. Die linke Glocke, aus Groß-Probsdorf (Tirnava), wurde 1681
gegossen. Die rechte, aus Hundertbücheln (Movile), stammt von 1720.
Mit den zugehörigen Informationen werden sie in einiger Zeit
unser Museum bereichern.
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Eigener
Bericht vom 15. Oktober 2007
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Die altehrwürdige Guldenglocke
von 1602, wird am Vormittag des 8.11.2007 aus ihrem Glockenstuhl
geholt und zu Boden gelassen.
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Sie
geht per LKW zur Firma Lachenmeyer nach Nördlingen um einen
neu entstandenen Riss schweißen zu lassen. Wir hoffen sehr,
dass nach der jetzt anstehenden, nicht gerade billigen, zweiten
Reparatur die Guldenglocke wieder in alter Klangschönheit ertönen
wird.
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Eigener
Bericht vom 19. Mai 2007
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Nach dem überaus großen Interesse am eigenen Glockenguß
im Oktober 2006 führen wir
am 3. November 2007 erneut
einen
"3. Glocken-Erlebnistag mit Guss einer Handglocke"
durch.
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Bitte melden Sie sich an: Bauhütte
Stiftskirche Herrenberg, Fritz Hanßmann, Alzentalstr.
25, 71083 Herrenberg, Tel. 07032/5565
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Einen Unkostenbeitrag: € 30.-- mit
dem Vermerk: "Glockenguss-Erlebnistag" überweisen Sie bitte
an: Konto 707 810 000 Voba Herrenberg (BLZ 603 913 10)
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Eigener
Bericht vom 13. April 2007
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Reformationsglocke
im Glockenmuseum
(Bild:
Reformationsglocke unter der Betglocke)
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Die
Reformationsglocke, als
letzte der Großglocken, wurde im eigens dafür aus
Schönbuch-Eichen gezimmerten „zwei-stöckigen“ Glockenstuhl aufgehängt und beim
Glockenkonzert am 14.4.2007 eingeläutet. Während der durch Rissbildung bedingten Stilllegung
der Guldenglocke hat sie einen Teil des Viertelstundenschlages in der
Herrenberger Glockenstube übernommen. Diese sehr schöne spätbarocke Glocke hat
eine bewegte Geschichte vorzuweisen. Nach dem Guss erklang sie auf dem Turm der
evangelischen Kirche in Seidenberg (Niederschlesien), wurde während des 2.
Weltkrieges eingezogen, aber glücklicherweise
nicht eingeschmolzen. Nach dem Krieg hat sie auf der Ulmer Lutherkirche ihren Dienst versehen. Wegen der nicht sehr
behutsamen Abnahme vom Glockenturm und der späteren „Behandlung“ auf einem der
„Glockenfriedhöfe“ wurde sie so beschädigt, dass sie schon zweimal in
Nördlingen geschweißt werden musste.
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Eigener
Bericht vom 8. Dezember 2006
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Der neue
Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Stiftskirche und damit auch des
Glockenmuseums Stiftskirche Herrenberg, Gernot Heer, stellt sich vor:
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„ …Geboren
bin ich 1940 in Herrenberg, aufgewachsen im Schatten der Stiftskirche, in der
Stuttgarter Strasse, konfirmiert in der neugotischen Fassung der Stiftskirche.“
Nach Schule, Ausbildung und Arbeitsleben ist Gernot Heer nun schon seit längerer
Zeit ein hoch motivierter Gästeführer durch Herrenberg, die Stiftskirche und
das Glockenmuseum. Auch in der Bauhütte ist er ein aktiver Mitarbeiter.
Und so sieht er selbst seine Arbeit: „ … Als Schuljunge habe ich sonntagmorgens
oft die Turmbläser abgepasst, um mit ihnen auf den Turm steigen zu dürfen.
Jetzt bin ich stolzer Besitzer eines Stiftskirchenschlüssels und freue mich
immer wieder über die Begeisterung der Besucher, denen ich unsere Kirche zeigen
darf! …“
Alle Arbeiten wird er im Sinne seines Vorgängers,
Herrn Dr. Martin Zeller, weiterführen
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Eigener
Bericht vom 1. September 2006
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Eine eigene Glocke – Selbst gegossen! Keine große Kirchturmglocke – aber eine selbst geschaffene Handglocke!
Die Bauhütte der Stiftskirche Herrenberg
lädt Sie ein: am 7. Oktober 2006
zu einem Seminartag „Glockenguss“
Unkostenbeitrag € 28,--
Anmeldung bei Fritz Hanssmann Tel. 07032/5565
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Eigener
Bericht vom 6. Juni 2006
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Der
langjährige Vorsitzende Dr. Martin Zeller ist verstorben
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Dr.
Martin Zeller †
1930
- 2006
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Dr. Zeller war ein gegenüber allen gesellschaftlichen Fragen und
Problemen äußerst aufgeschlossener Mensch und profilierter evangelischer Christ
mit herausragenden fachlichen und persönlichen Kompetenzen.
In besonderer Weise gilt dies auch für seinen
Vorsitz im „Verein zur Erhaltung der Stiftskirche Herrenberg e. V.“, den er
seit 1994 innehatte.
Die finanzielle, ideelle und personelle
Trägerschaft des Glockenmuseums Stiftskirche Herrenberg erwachte unter ihm zu neuem Leben.
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Zwar ist der Verein für viele Belange der Stiftskirche Herrenberg zuständig,
z. B. für wissenschaftliche Untersuchungen an der Kirche, Restaurierung
alter Bau- und Inventarsubstanz, Ausstellungen, Besucherdienst und Öffentlichkeitsarbeit,
die vordringlichste Aufgabe bestand und besteht jedoch im Ausbau des Glockenmuseums. Ganz besonders hat mich erstaunt und gefreut, mit welchem
Engagement Dr. Zeller zahlreiche Führungen im Museum übernahm, an den monatlichen
„Glockenkonzerten“ mitwirkte und durch Veröffentlichungen immer wieder auf
Neuerungen im Glockenmuseum hinwies.
Als Erträge unserer intensiven gemeinsamen Arbeit sind vor allem zu nennen: die
Verabschiedung der Museumskonzeption und ihrer zahlreichen Fortschreibungen in
Zusammenarbeit mit dem Initiator des Museums, Altdekan Dieter Eisenhardt, und
dem Leiter der Bauhütte, Fritz Hanßmann, die
Präsentationstafeln des Museums, ein Film des SWR über das Glockenmuseum in der
Fernsehreihe „Schätze des Landes“, eine Glocken-CD mit Textheft, der Museumsführer und schließlich, zu Beginn dieses Jahres, die Eröffnung einer
ausführlichen Internetplattform über das Glockenmuseum. Mit Dr. Martin Zeller verliert das Glockenmuseum Stiftskirche
Herrenberg einen seiner wichtigen, alle Zeit wohlwollenden und couragierten Förderer,
der durch seine verbindliche Art auch zu einem menschlichen Vorbild geworden
ist.
(Auszug aus einem Nachruf von Klaus Hammer)
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Bauhütte
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Eigener
Bericht vom 13. Mai 2006 Fotos:
ehauff
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Die
"Kunst des Glockengiessens" war am 13. Mai in einer Vorbereitungsphase
zu erleben. Zwei Glocken werden für die Herrenberger Partnergemeinde Seebach
in Thüringen gegossen. Heute wurde die "falsche Glocke"
in Handarbeit und der Hilfe einer handgefertigten Schablone penibel
auf einen Kern aus Ton
aufgetragen.
Am Donnerstag, den 18.Mai, zwischen 9 und
11 Uhr, beginnt die Verzierung der Glocken, für das die Buchstaben und Verzierungen schon
aus Wachs
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vorbereitet wurden. Die Bauhütte lässt sich bei diesen Arbeiten gerne
über die Schulter schauen.
Am Samstag, den 17. Juni
werden im Rahmen eines Festes der Kirchengemeinde,
die beiden Glocken gegossen.
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Dicht an
dicht standen im 2. Weltkrieg die Glocken auf dem Hamburger Glockenfriedhof und
warteten darauf, eingeschmolzen zu werden. ______________________________________________ Jetzt
läutet die Betglocke Beim
Glockenkonzert am Samstag 4. Februar um 17 Uhr wird die Betglocke eingeläutet.
Die Bauhütte hat sie an einem neuen Platz wieder aufgehängt. Gerade zur rechten
Zeit, denn sie muss den Dienst des Abendläutens und den Dienst des
Vaterunserläutens übernehmen, der bisher von der Guldenglocke versehen wurde.
In den
vergangenen Wochen war von der Stiftskirche der sterbende Ton einer Glocke zu hören. Er kam von der Guldenglocke. Jetzt ist sie verstummt. Im 2. Weltkrieg
war die damals Größte im Herrenberger Geläut |
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Amtsblatt
der Stadt Herrenberg vom
2. 2. 2006
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__________________________________ gewaltsam
vom Turm genommen und
auf einen der Glockenfriedhöfe transportiert worden. Dabei hatte sie offenbar
einen bleibenden Schaden genommen.
Obwohl man zuerst keine Risse sehen konnte
und obwohl der 400 Jahre alte Klangkörper nach der Rückkehr aus seiner
babylonischen Gefangenschaft zunächst voll ertönte, musste diese Glocke schon
einmal geschweißt werden. Offenbar konnten nicht alle Schäden damals beseitigt
werden. Mit Sorge beobachtete man schon nach wenigen Jahren, dass der Klang
erneut beeinträchtigt war. Nun müssen Fachleute entscheiden, ob eine erneute
Schweißung Erfolg versprechend sein wird. Vorläufig
wird die einen Halbton höher gestimmte Betglocke nun den Viertelstundenschlag
und das Betläuten übernehmen müssen. Sie soll beim nächsten Glockenkonzert
durch Dieter Eisenhardt in Dienst
genommen werden.
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GB-Foto:
Bäuerle
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Amtsblatt
der Stadt Herrenberg vom
22. 12. 2005
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__________________________________ Glockenmuseum mit dem
Förderpreis für Kultur ausgezeichnet. Das
Forum Region Stuttgart hat den
diesjährigen Förderpreis für Kultur an
das Glockenmuseum Stiftskirche
Herrenberg vergeben. Der Preis wurde im Rahmen einer Feier im
Heinrich-Kaun-Haus der EnBW überreicht, bei der ehrenamtliche Initiativen aus
einem breiten gesellschaftlichen Spektrum ausgezeichnet wurden.
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GB-Foto:
Bäuerle
Aus einem
Bericht über den Besuch eines chinesischen Fernsehteams in Herrenberg (von
Dietmar Denner)
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vom 15. Dezember 2005
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__________________________________ „Zwar
konnte Herrenberg gestern nicht wie Stuttgart oder Esslingen mit einem
Weihnachtsmarkt aufwarten, wohl aber mit einer unterhaltsamen Stadtführung der
Frauengeschichtswerkstatt. ... Zum Abschluss führte Heider Schulz die
chinesischen Gäste wieder nach oben in
die Stiftskirche, wo das einzigartige Glockenmuseum bleibende Eindrücke hinterließ.
Und das nicht nur bei Kameramann Yongsheng Chu.“
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