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Glockenkonzert

1. Dezember 2018, 17:0018:15

Spende

mit Dr. Klaus Hammer, Stuttgart

Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit

Es hat inzwischen Tradition, dass das Dezember-Glockenkonzert in der Stiftskirche Herrenberg interaktiven Charakter besitzt, denn es werden dabei nicht nur adventliche und weihnachtliche Glockenklänge, sondern auch entsprechende Choräle und Lieder auf dem 50-stimmigen Carillon zu Gehör gebracht. Bei diesen Carillonstücken können die Besucher aus Herzenslust mitsingen – Textblätter sind vorhanden – und sich so in eine vor-weihnachtliche Stimmung bringen.

Eröffnet wird das Konzert mit dem volkstümlichen Titellied „Süßer die Glocken nie klingen“, bevor adventliche Geläutemotive, wie das alte Herrenberger Vierergeläute, und Choräle, z. B. „Macht hoch die Tür“, den Beginn des neuen Kirchenjahrs anzeigen.

Dann folgt mit dem Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ eine Premiere, denn dieses Lied wird sich über der läutenden Dominika c’, der zweitgrößten Glocke des Museums, metrisch exakt wie auf einem Klangteppich erheben.

Weihnachtliche Geläutemotive der Herrenberger Läuteordnung und Choräle, z. B. „O du fröhliche“, setzen das Programm fort, bevor um 18 Uhr das 19-stimmige Glockenplenum den ersten Advent einläutet.

Zum Schluss des Konzerts erklingt mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ das weltweit bekannteste Weihnachtslied, das die Besucher in die Nacht zum Ersten Advent und in die Vorweihnachtszeit entlässt.

 Der Verein zur Erhaltung der Stiftskirche Herrenberg, der u. a. alle Glocken- und Carillonkonzerte organisiert, lädt herzlich zu diesem Konzert ein.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, doch bittet der Veranstalter am Ende des Konzertes um eine kleine Spende zur Unterhaltung des Museums.

Treffpunkt ist zunächst das Kirchenschiff. Nach einer kurzen Einführung können sich die Besucher entscheiden, ob sie die Glocken im Kirchhof anhören wollen, oder ob sie mit dem Leiter des Konzertes den Turm besteigen. Dort beginnt dann die eigentliche Vorführung. Neben den einzelnen historischen Glocken werden auch unterschiedliche Zusammenstellungen des Haupt- und Zimbelgeläuts erläutert und zu Gehör gebracht. Die Besucher können dabei die Glocken nicht nur sehen und hören, sondern auch in ihrer vollen, schwingenden Klangentfaltung erleben. Außerdem wird häufig das seit 2012 vorhandene 50-stimmige Carillon in die Konzerte miteinbezogen.
Ein kleiner, prägnant geschriebener und reichhaltig illustrierter Museumsführer informiert über alles Wesentliche innerhalb des Museums sowie generell über die Entwicklungsgeschichte, die Klangeigenschaften, die Läutetechnik und die Funktionen der Kirchenglocken.
Er ist bei der Museumsaufsicht während der Öffnungszeiten und bei Führungen zum Preis von EUR 3.- erhältlich.

Die ehrenamtlich arbeitende „Bauhütte der Stiftskirche Herrenberg“ verkauft selbst hergestellte kunstgewerbliche Gegenstände aus dem Kupfer alter Kirchturmdächer zu Gunsten des Glocken­museums. Sie ist vor allem am Ausbau des Glockenmuseums maßgeblich beteiligt und sucht Mitarbeiter(innen) für den weiteren Ausbau des Museums bzw. für Erhaltungsarbeiten an der Stifts­kirche. Auch Personen, die nur projektbezogen mitarbeiten wollen, sind herzlich willkommen. Die Mitglieder der Bauhütte treffen sich mittwochs ab 17.00 Uhr im Erdgeschoss des Dekanats.

Ansprechpartner:

Andreas Rodewald
Leiter der Bauhütte an der Stiftskirche Herrenberg
Tel: 0162 90 52 677
kontakt@bauhuette-herrenberg.de

Details

Datum:
1. Dezember 2018
Zeit:
17:00–18:15
Eintritt:
Spende
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

Veranstalter

Verein zur Erhaltung der Stiftskirche Herrenberg e.V.
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